Energieausweis

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(Grundlage ist der Entwurf der Energieeinsparverordnung EnEV 2007 vom 16. November 2006.

- ab 1.05.2014 die EnEV 2014)

Welche Änderungen gibt es?

Der Energieausweis wird als Bestandteil des Miet- oder Kaufvertrages ab 01.07.2008 gesetzlich
vorgeschrieben und ist zum Vertragsabschluss unaufgefordert vorzulegen bzw. auszuhändigen.
Der Kauf- / Mietinteressent erhält einen Überblick über den aktuellen und möglichen
energetischen Zustand der Immobilie.

Für Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1978 gebaut wurden, ist der
bedarfsorientierte
Ausweis zur Pflicht. Auch wer künftig Mittel aus staatlichen Förderprogrammen bekommen möchte,
muss einen Bedarfsausweis vorlegen.

Bei größeren Gebäuden mit mehr als vier Wohnungen kann der Eigentümer dagegen zwischen
verbrauchs- und bedarfsorientiertem Ausweis frei wählen.
Die Laufzeit des Energieausweises beträgt zehn
Jahre. ( Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg v. 25.10.2006)

Der am
Bedarf ausgerichtete Energieausweis liefert Mietern und Käufern von Wohnungen oder
Häusern Informationen über den Gebäudezustand, Öl- oder Gasverbrauch (Energieverbrauch),
Wärmedämmung sowie Anreize für die Sanierung - es wird nach einem normierten Verfahren
der Jahres-Primärenergiebedarf in kWh/m2 ermittelt. Durch die Anwendung eines normierten
Verfahrens, ist eine Klassifizierung der Gebäude möglich.

Der
Verbrauchsausweis zeigt dagegen nur den reinen Energieverbrauch der aktuellen Bewohner
eines Hauses oder einer Wohnung an - es wird kein normiertes Verfahren angewendet,
eine Vergleichbarkeit von Gebäuden ist nur schwer möglich.

Beispiel:

  Quelle: dena

© 2018 by Dipl.-Ing. (FH) Michael Rink