Vor-Ort-Beratung


Die Beratung zur sparsamen und rationellen Energieanwendung in Wohngebäuden ("Vor-Ort-Beratung") ist eine wichtige Hilfe

für alle Haus- und Wohnungseigentümer, die bereit sind, für Energieeinsparung und Umweltschutz Geld insbesondere in

Wärmedämmung, den Austausch ihrer Heizungsanlage und in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu investieren.

Bei einer Vor-Ort-Beratung wird der energetische Zustand Ihrer Immobilie bestimmt. Anhand einer Energiebilanz und einer

Schwachstellenanalyse werden Sanierungsvorschläge erarbeitet und Ihnen erläutert. Analysiert werden weiterhin die

Gebäudehülle mit Türen, Fenstern, Außenwänden und Dach. Eine Kosten-Nutzen-Betrachtung belegt, welche Einsparungen

durch geeignete Maßnahmen erreicht werden können. Sie erhalten wertvolle Hinweise zu wirtschaftlich sinnvollen

Einsparmaßnahmen. Eine Vor-Ort-Beratung ist unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig.

Eine detaillierte und arbeitsaufwendige Beratung durch hochqualifizierte Spezialisten gibt es

nicht umsonst. Da eine vernünftige und sparsame Energieanwendung aber auch im gesamtgesell-

schaftlichen Interesse liegt, beteiligt sich der Staat mit einem Zuschuss an den Beratungs-

kosten. Förderfähig ist die Beratung nur, wenn sie sich umfassend auf den baulichen Wärme-

schutz, die Heizungsanlagen-Technik sowie die Nutzung erneuerbarer Energien bezieht.

Weitere Förder-Voraussetzungen sind, dass die Gebäude, auf die sich die Beratung beziehen soll,

 

   - im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befindet,

   - bis zum 31.01.2002 muss der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet worden

     sein,

   

Art und Umfang der Zuwendung

Der Zuschuss zur Vor-Ort-Beratung wird entsprechend als nicht rückzahlbarer Festbetrag an den 

antragstellenden Berater als Projektförderung ausgezahlt.

Er beträgt max. 800,- für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie max. 1100,- € für Wohnhäuser mit mindestens

drei Wohneinheiten, höchstens jedoch 60 % der Beratungskosten.

Die Förderanträge sind vor Beginn der Beratung an das Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu richten. Anträge werden durch mich eingereicht.  

  

Schwerpunkte des Beratungsberichtes
 

 - Grunddaten des Gebäudes,
 - energetischer Ist-Zustand von Gebäude und Heizungsanlage,
 - die energetischen Schwachstellen,
 - die Warmwasserbereitung,
 - Vorschläge zu Energiespar-Maßnahmen (mindestens zwei, jeweils mit Angabe
   der Kosten, evtl. unter Berücksichtigung der Eigenleistung),
 - Möglichkeit zum Einsatz erneuerbarer Energien,
 - einen Vergleich des Energiebedarfs im Ist-Zustand mit dem Energiebedarf
   nach Durchführung der vorgeschlagenen Energiespar-Maßnahmen,
 - einen Vergleich der Schadstoff-Emmissionsraten (Kohlendioxid und Stickstoff)
   im Ist-Zustand mit den Emissionsraten nach Durchführung der vorgeschlagenen
   Energiespar-Maßnahmen,
 - die Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Energiespar-Maßnahmen in nachvoll-
   ziehbarer Form , sodass der Beratene später die Wirtschaftlichkeitsberechnung
   selbständig an aktuelle Preisentwicklungen anpassen kann,
 - einen differenzierten Tabellenteil mit Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der
   Datenerhebung und deren Auswertung sowie
 - eine allgemeinverständliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
   (Empfehlungen).
 - Weiterhin erhalten Sie Tipps zu aktuellen Förderprogrammen (KfW, ... ).


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Die Energiespar-Beratung kann als Grundlage für den Nachweis

für die kfw Bankengruppe (Energieeffizient Sanieren) dienen.

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